13.02.2021 Onlineveranstaltung: „Arbeiten mit Covid – oder welche Rechte habe ich in der Pandemie?“

13.02.21 – 16 Uhr – Arbeiten mit Covid – oder welche Rechte habe ich in der Pandemie? – Online-Vortrag und Diskussion mit Rudolf Mühland

Der Zugang zur Veranstaltung wird kurz vor Veranstaltungsbeginn freigeschaltet: https://indigo.collocall.de/caf-mqg-mwu-g2a

Die Pandemie stellt nicht nur die gesamte Gesellschaft vor neue Herausforderungen, sondern auch und ganz besonders die Arbeiter:Innen. Viele von uns wurden das erste mal in ihrem Leben in Kurzarbeit geschickt, andere konnten gar nicht mehr arbeiten gehen. Die meisten aber mussten und müssen noch immer zur Maloche.

Aus der Situation ergeben sich für uns viele Fragen, auch weil die Bosse natürlich auch in der Pandemie alles unternehmen um ihre Profite auf unsere Kosten zu rettten.

Die häufugsten Fragen die auftauchten sind einerseits:

Darf mein Boss einfach aufhören meinen Lohn zu zahlen?
Kann mein Boss mich einfach nach Hause schicken?
Kann der Boss einfach so Betriebsferien anordnen?
Kann mein Boss mich wegen Corona feuern?
Mein Boss hat Kurzarbeit angemeldet – was bedeutet das für mich?


Und andererseits:

Darf ich aus Angst vor Ansteckung zu Hause bleiben?
Kann ich auf Homeoffice oder Mobileoffice bestehen?
Muss der Boss für Masken am Arbeitsplatz sorgen? (Wie sieht es ganz allgemein mit Arbeitsschutz aus?)
Was passiert wenn ich krank werde oder in Quarantäne muss? Wie sieht es mit Überstunden aus? (Muss ich welche machen? Muss ich die „abfeiern“?)
Und wie sieht es überhaupt mit den Arbeitszeiten aus?

Und natürlich noch viele andere Fragen mehr.

In dem Vortrag wird es vorranging darum gehen diese Fragen Grundsätzlich zu beantworten. Darüber hinaus soll versucht werden perspektiven für kollektiven Widerstand zu umreißen.

Der Vortrag soll nicht länger als 45 Minuten dauern – Danach gibt es die Gelegenheit für Nachfragen, Diskussion und Austausch.

Der Referent….

…., Rudolf Mühland ist Mitglied der anarchosyndikalistischen Basisgewerkschaft Freien Arbeiter:innen Union Düsseldorf und der Föderation deutschsprachiger Anarchist:innen (FdA). Die FAUD ist Teil der Gewerkschaftsföderation F.A.U., die widerum Mitglied in der Internationalen Konföderation der Arbeit (I.K.A.) ist. Die FdA ist Mitglied der Internationalen der anarchistischen Föderationen (IAF). Seit der Jahrtausendwende hält Rudi Vorträge einzelnen Aspekten in den Bereichen Anarchismus und Anarchosyndikalismus. Außerdem hat er eine Reihe von Seminaren und Workshops zu den Themen individuelles und kollektives Arbeitsrecht sowie gewerkschaftliche Erstberatung für Anarcho-Syndikalist:innen entwickelt. Außerdem hat er an Büchern (Die großen Streiks, Anarchismus auf Kuba) mitgearbeitet, einige Broschüren veröffentlicht (z.B. Die vergessene Revoltion – März 1920) und Artikel in diversen Zeitungen (u.a. Graswurzel, Direkte Aktion, Gai Dao, Terz) veröffentlicht.

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